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46. Generalversammlung der österreichischen Unteroffiziersgesellschaft - 1. Tag

Der malerische Ort Braz im Klostertal in Vorarlberg ist Gastgeber der 46. Generalversammlung der ÖUOG in der Zeit vom 15. Bis 17. April.
Das Schwergewicht dieser Zusammenkunft der Delegierten aller Bundesländer liegt in der neben der Aus-, Fort- Weiterbildung der und Unteroffiziere in der Werbung zum Beruf des UO.

Der Präsident der ÖUOG, Vzlt Franz Hitzl wies in seiner Eröffnungsrede auf diese Problematik hin und forderte von den Delegierten konzentriertes Arbeiten um zur Lösung beizutragen. Mit Generalmajor Dieter Heidecker, Brigadier Heinz Hufler und Brigadier Ernst Konzett waren hochrangige Kommandanten anwesend. In seiner Rede bedankte sich der Vertreter der Vorarlberger Landesregierung, Sicherheitslandesrat Ing. Erich Schwärzler bei den Unteroffizieren für ihre hervorragende Tätigkeit im Rahmen der Landesverteidigung.

Der Militärkommandant von Vorarlberg Brigadier Gottfried Schröckenfuchs erhielt für seine Verdienste um die UO ebenso das Goldene Ehrenzeichen der ÖUOG wie Vizeleutnant Herbert Wänke aus Oberösterreich.

Nach einem kurzen Empfang in der Aula setzte der Vortrag des stellvertretenden Kommandanten im Streitkräfteführungskommando, Generalmajor Dieter Heidecker, den ersten Höhepunkt. Vor allem die statistische Erfassung des 20. Unteroffizierslehrganges zeigte ein interessantes Bild über die Meinung der jungen Kameraden und Kameradinnen. Hervorzuheben ist vor allem, das junge UO eine gediegene Ausbildung wollen.

Auch der Auslandseinsatz ist kein Thema – allerdings nicht auf Basis der KIOP/KPE (Kaderpräsenzeinheiten). Sie fordern eine Planbarkeit ihrer Karriere. Die anschließende, zum emotionale Diskussion vor allem über Personalwerbung für den Beruf des UO führte noch in der Pause zu Gesprächen über dieses Thema.

Den Schlusspunkt der Vorträge setzte der Kommandant der Heeresunteroffiziersakademie (HUAk) Brigadier Norbert Hufler. Die UO-Ausbildung an der HUAk richtet sich nach den neuen Richtpunkten der Reform 2010. „Die HUAk ist kein Institut zum Selbstzweck, sie ist ein Instrument zum Erlernen des Handwerkes“: so der Kommandant der HUAk bei der Vorstellung der UO-Ausbildung neu. 

Eine Herausforderung für die HUAk stellt der methodische Aufbau der Ausbildung der Zukunft. Erst nach einer gezielten individuellen Förderung geht man stufenweise zur gemeinsamen Ausbildung über. Hier zeigen sich bereits zu diesem Zeitpunkt zum Beispiel nicht unwesentliche Mängel im Beherrschen der Muttersprache. Grenzen setzt auch die derzeitige Lage im monetären Bereich. Mit den derzeitigen pauschalierten Mehrdienstleistungsansatz ist nur schwer das Auslangen zu finden.

Neu ist, das die HUAk flexibilisiert ist: Das bedeutet für den Kommandanten ein Budget für drei Jahre. Verantwortlich ist er dabei einem Controllingrat
Gesamt betrachtet ist der österreichische Unteroffizier auf höchstem Level ausgebildet und braucht keinen Vergleich mit seinen Kameraden aus anderen Armeen zu scheuen. Dies allein müsste schon ein Grund sein, diesen Beruf zu ergreifen.

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46. Generalversammlung der österreichischen Unteroffiziersgesellschaft - 2. Tag

Nach einem ausgezeichneten Frühstück und bei nicht mehr so strahlenden Wetterbedingungen wie am Vortag beginnt der zweite Tag der 46. Generalversammlung in Braz.

Vortrag des Kdt der 6. Gebirgsbrigade Bgdr. MSD Ernst Konzett- Die 6. JgBrig.
Sie hat die Traditionsplege österreichischer Hochgebirgstruppen übernommen. Als sichtares Zeichen wurde anstelle des Baretts die Gebirgskappe für diese JgBrig eingeführt.
In dieser Brig dienen zur Zeit 730 Unteroffiziere wobei der Nachwuchs im Westen steigend ist. Die KPE Kräfte in der Brigade gibt seit dem Jahre 2004 wobei auch bei diesen Kräften die Personal Entwicklung erfreulich ist. Der Besetzungsgrad beträgt zum heutigen Tage ca. 80%.

Angestrebt werden weitere Hochgebirgs Org. Elemente (Pionier, Aufklärung etc.) Einziges neues Tragtierzentrum mit 62 Pferde für Spezialeinsatzkräfte welches auch international genützt wird. Die Brig verfügt über einen hohen Besetzungsgrad von Heeresbergführern und Bergführergehilfen. Ziel Moilität mit Spezialtransportfahrzeugen um die Katastropheneinsatzzüge sicher und rasch an das Ziel zu bringen.

Training spezieller Kampftechniken, infantristisches Handwerk, Gefechtsübungen mit Echtzeitsimulation, Führungstraining auch mit Mech-Kampftruppen. Vertiefen und Optimierung mit internationaler Ausbildungskooperation, gemeinsame Gefechtsausbildung mit ausländischen Armeen.Regelmäßig Auslandseinsätze am GOLAN in ALBANIEN und im KOSOVO.
Fazit: Spezialisierte Fähigkeiten bewähren sich im Einsatz. Höhepunkt ist die Einführung und Durchführung eines Internationalen militärischen Spezialwettkampf für Gebirgssoldaten die “EDELWEISS RAID”. Dieser hochinteressante Vortrag zog alle Anwesenden in seinen Bann und waren von der Präsentation begeistert.

Nach einer kurzen Pause folgte der Vortag Öffentlichkeitsarbeit im ÖBH durch OR ObstltdhmtD Mag. Andreas SCHEER, Abteilungsleiter AbtÖA im BMLVS.
Vortag über die Werbung im ÖBH und dessen Unterstützung durch die wpol - Vereine. Die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit besteht aus 5 Referaten, und derzeit 32 Mitarbeitern.
Erlasssammlung über Zusammenarbeit mit Vereinen 2000 wird immer mehr eingeschränkt. Rechtsansichten werden immer wieder hinterfragt und neu beurteilt. 

Am Nachmittag folgte ein Vortrag über den Einsatz  und deren Schwierigkeiten im TSCHAD durch Mjr. Prantl von der 6. Jägerbrigade. Hervorzuheben war, daß die Versorgung von diversen Gerätschaften vorzüglich geklappt hat. Auch dieser Vortrag war für die Anwesenden sehr interessant.

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46. Generalversammlung der österreichischen Unteroffiziersgesellschaft - 3. Tag

Der dritte und letzte Tag der 46. Generalversammlung begann mit einem Fototermin vor dem Seminarhotel. Anschließend konnten bei der GV die restlichen Tagesordnungspunkte vollzählig abgearbeitet werden. Im Anschluss präsentierten die Landesgesellschaften ihre Tätigkeitsberichte über das vergangene Vereinsjahr.

Der Präsident bedankte sich bei der UOG Vorarlberg speziell bei Hr. Vzlt Otmar DÜR mit seinem UO Kameraden für die vorzügliche Ausrichtung und Durchführung der 46. Generalversammlung. Für die Durchführung des Damenprogrammes gebührt den Durchführenden Vzlt H.P. Schneider besonderer Dank.

Im Großen und Ganzen war diese Generalversammlung von vielen positiven Ergebnissen über die Zukunft und den Fortbestand der Unteroffiziere geprägt. Weiteres Ziel ist es die beschlossen Tagesordnungspunkte im laufenden Jahr umzusetzen.

Der Präsident bedankt sich bei allen Anwesenden für ihre rege Zusammenarbeit und wünscht allen eine unfallfreie Heimreise.

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Mehr Infos zu dieser Gesellschaft: http://oeuog.com/

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 18. April 2009 )