Angelobung im Ortszentrum von Wattens - 376 Rekruten leisten den Treueeid!
„Die Marktgemeinde Wattens war nie eine Garnisonsstadt, trotzdem ist sie in allen Belangen seit Jahrzehnten ein wichtiger Standort für das Tiroler Bundesheer, da sich in ihrer unmittelbarer Nähe, der immer mehr an militärischer Aktualität gewinnende hochalpine Truppenübungsplatz Lizum Walchen befindet.“
So der Bürgermeister von Wattens, Kommerzialrat Franz Troppmaier in seiner Ansprache an die anzugelobenden Rekruten am Hauptplatz des bekannten Tiroler Ortes.
Der vor einiger Zeit neugestaltete Musikpavillon- Platz im Zentrum bot am 28. Oktober einem wunderschönen, spätherbstlichen Freitag für 376 Soldaten der Einrückungstermine September und Oktober 2011 ein traumhaftes Ambiente.
In Anwesenheit des Kommandanten der 6. Jägerbrigade Brigadier Mag. Peter Grünwald, des Abgeordneten zum Tiroler Landtag Anton Pertl, aller Bürgermeister der umliegenden Gemeinden, der Bürger von Wattens, sowie zahlreicher Angehöriger der zu angelobenden Rekruten haben diese jungen Menschen dabei einen wichtigen Schritt in ihrem Leben gesetzt.
Anzumerken ist, dass diese Zeremonie durch die Perfektion und Exaktheit in der Durchführung des geforderten militärischen Protokolls, dem entsprach für was die 6. Jägerbrigade als einzige österreichische Hochgebirgseinheit Land Auf – Land Ab bekannt ist.
238 dieser jungen Soldaten versehen nun ihre dienstlichen Aufgaben in den unterschiedlichsten Einheiten, wie der ABC- Abwehrkompanie, der Führungsunterstützungskompanie oder der Nachschubstransportkompanie des Stabsbataillons 6.
70 von ihnen sind im Sanitätszentrum West eingeteilt und 68, welche im September 2011 als „Einjährig Freiwillige“ eingerückt sind, setzen den ersten Schritt zur Ausbildung als Offizier des Aktiv- und Milizstandes.
Den musikalischen Part trug die Militärmusik Tirol. Als Ehrenkompanie wirkte die Schützenkompanie Wattens mit. Die Traditionsverbände des Stabsbataillons 6 bildeten einen würdigen Rahmen der Angelobung.
Bericht: Hubert Berger, Fachoberinspektor, Fotos: Vzlt Martin Hörl
